Reportage über Girona in Ecos veröffentlicht

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Girona, city of contrasts

Girona is the capital of the province in the North of the province with the same name.The town´s location makes the difference: 100 kilometres to Barcelona in the South, half an hour to the beaches of Costa Brava and only one hour to the nearest ski-lifts in the Pyrenees makes the town with its own aeroport to an ideal tourist destination.

get the text in english  !!

Girona, Stadt der Kontraste

Die Stadt Girona ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Norden der Provinz Katalonien. Die Lage der Stadt macht den Unterschied: 100 Kilometer nach Barcelona im Süden, eine halbe Stunde an die Strände der Costa Brava und nur eine Stunde bis zu den näheren Skipisten in den Pyrenäen macht die Stadt mit dem eigenen Flughafen zum idealen Reiseziel. Vier Flüssen treffen sich dort, die wichtigsten sind der Rio Teer und der Rio Onyar. Letzterer zerteilt die Stadt in Altstadt und Neustadt und bietet aufgrund seiner zahlreichen Brücken herrliche Blicke auf die charakteristischen Fassaden der alten Stadt mit seiner imposanten Kathedrale, die oben auf dem Berg über allem thront. An diesem Montagmorgen zeigt sich die ganze Widersprüchlichkeit der katalanischen Stadt Girona an einem kleinen Beispiel. Restauratorin Nuria dachte eigentlich, ihr Arbeitsplatz ist ab heute ein Portal am Seitenschiff der Kirche San Feliu, einem Prachtbau und mit der Kathedrale Hauptwahrzeichen der Stadt, einer Kirche mit Ursprüngen aus dem 13. Jahrhundert, deren Legende besagt dass aus dem Grab des Ortsheiligen San Narziss hier einst derart viele Fliegen herauskamen, so dass die Franzosen in die Flucht geschlagen wurden, die sonst in der Stadt ihr Unwesen getrieben hätten. Nuria hat ein Gerüst errichten lassen, um sich so den Fresken widmen zu können, die in den letzten mehr als Hundert Jahren ein wenig an Strahlkraft eingebüsst haben. Sie hat alle notwendigen Vorkehrungen getroffen für einen Arbeitstag im Freien, sogar Tee hat sie mitgebracht und Sandwiches. Eigentlich wollte sie die erhöhte Aussicht auf dem Gerüst geniessen und die Heerscharen von Touristen, die ins Call, ins Judenviertel, strömen gar nicht weiter beachten. Doch stattdessen muss sie ihre Sachen wieder einpacken und auch das Gerüst muss wieder verschwinden, auf Anweisung von ganz oben. Denn am Kirchenvorplatz soll ein Film gedreht werden und da stört Nuria mit ihrem Gerüst. Mal wieder ein Fall von schlechter Koordination.  …


Girona, one of the best destinations 2012 - Images by Bj�rn G�ttlicher Photography

Trailer Punt de Focus Multimedia Project

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Punt de Focus is a multimedia project by Björn Göttlicher and Toni Vilches, both photographers and storytellers.
In several small stories Punt de Focus will show the life in the small catalan city Girona in Spain. The life of the people who believe in a better future after the time of crisis. All the chosen people are showing a kind of passion for what they do and what they stand for. All stories are created in a classic photojournalistic style, with video and interviews. Its a kind of hyperlocal journalisme in a new way.
www.puntdefocus.com

Neues aus der Visum Fotoschule

VISUM, Deutschlands älteste Fotografenagentur, hat eine Fotoschule gegründet. VISUM-Fotografen und Gastdozenten bieten zahlreiche spannende Fotoworkshops und Fotoseminare an. Das aktuelle Kursprogramm richtet sich an alle, die mit Fotografie zu tun haben, sei es privat oder beruflich, Anfänger oder Foto-Student.

VISUM Fotoschule: Auswahl aus dem Programm 2012

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Die VISUM Fotoschule bietet: konzeptionelle Angebote, z. B. Reportage- und Portraitworkshops, technische Kurse, wie Blitzen, Video, Studiolicht und Bildbearbeitung mit Photoshop. Andere Lehrangebote legen Wert auf die gemeinsame Erarbeitung von Themen, sei es zur Studienvorbereitung oder als freie Arbeit in einem Langzeitprojekt.
Die Fotodozenten der VISUM-Fotoschule: Bernd Arnold, Stefan Boness, Jan Braun, Alfred Büllesbach, Michael Ebert, Holger Ehlert, Martin Franz, Björn Göttlicher, Benno Grieshaber, Margot + Gero Kahlbrandt, Michael Klein, Thomas Langreder, Marion Losse, Rudi Meisel, Ralf Meyer, Ralf Niemzig, Thomas Pflaum, Nicole Strasser, Nicolas van Ryk, Valérie Wagner, Nicole Werner, Astrid Windfuhr und weitere Profifotografen.
http://www.visum-fotoschule.de
Fotoworkshop mit Rudi Meisel: MEIN THEMA


Berlin: 30.09.2012, 28.10.2012, 02.12.2012 und 20.01.2013
Was ist ein gutes Foto und warum? Eine 4-teilige Veranstaltungsreihe mit VISUM-Fotograf Rudi Meisel geht diesen Fragen nach. Angeboten wird der Kurs im Rahmen der VISUM Fotoschule.

http://www.visum-fotoschule.de/index.php?c=1&cid=505&id=95
04.04.-09.04.2012 Girona
 Event- und Reisefotografie in Spanien


Spektakuläre Osterbräuche und grandiose Landschaften bilden die Kulisse für den mehrtägigen Fotoworkshop mit Björn Göttlicher in Girona an der Costa Brava Spaniens.


http://www.visum-fotoschule.de
VISUM Foto GmbH
Lübecker Strasse 91
D-22087 Hamburg


http://www.visum-images.com


http://www.buchcover.com

Goettliches Foto bei “comolahice”

La fotografía de espectáculos se caracteriza por ser una disciplina fotográfica no carente de dificultades. Una muestra de ello la tenemos con la fotografía que nos muestra hoy el fotógrafo Björn Göttlicher, donde la escasa luminosidad de la escena junto a la necesidad de captar el “momento decisivo” avalan el buen hacer de este fotógrafo alemán.

Él mismo nos cuenta la historia tras la foto: “En 2011 la editorial DuMont me encargó un reportaje sobre la Costa Azul francesa. Pensé que seria interesante documentar el festival de circo de Monte Carlo, un festival donde se presentan los mejores artistas del mundo y que me sirvió para ilustrar una parte del reportaje que se acabó publicando en la revista “Bildatlas Cote d’Azur”.

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Conseguí un permiso para moverme libremente por el entorno del circo así que aproveché para capturar imágenes de los artistas durante el calentamiento en el “backstage”. En la foto se ve al artista Pavel Roujillo de la República Checa entrenando. Durante su espectáculo había un momento -para mi visualmente decisivo- en el que tiraba todas las bolas al aire. Era un momento de máxima tensión y dificultad, y pude situarme justo detrás de él. Me gustó la escasa iluminación centrada en el cuerpo musculoso del artista, creando un ambiente especial que me recordó a un mago dirigiéndose a las estrellas o a un dios manipulando el destino del universo”.

Para obtener la imagen Björn utilizó una cámara Canon EOS 5D Mark II con el objetivo Canon 24-70 mm f2.8 EF L USM, con una apertura de f2.8 y una velocidad de disparo de 1/200. La fotografía fue tomada en formato RAW. “En la composición final se recortó un poco el fondo negro para tener una composición menos central”.

Para terminar Björn nos cuenta que realizó algunos multimedia mezclando muy acertadamente pequeños vídeos, fotografías y entrevistas habladas. Podéis ver un ejemplo a continuación:

Si queréis ver más reportajes de este fotógrafo lo podéis hacer en su web personal: www.goettlichefotos.de.


Roger Lleixà

Sigurd Göttlicher im Fränkischen Tag

Das Buch “Der siebte Delfin” springt durch Urlaubsgeschichten und ist die Geschichte eines Wahlbambergers, die mit der Flucht aus Ostpreussen in der Nachkriegszeit begann. Der Wahlbamberger ist mein Vater und er wird als Autor von Reisebüchern immer erfolgreicher…

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Der Spiegel publishes “Das Dorf der Millionäre” in the magazine and as ipad

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Ein seltenes Vergnügen, wenn man die eigene Geschichte zeitglich im Heft einsehen kann und auch noch auf dem ipad. Wobei ich der Meinung bin, dass die Spiegel-App irgendwie nicht richtig funktioniert…

Hier der link, den ich vom Bildredakteur bekommen habe:

http://video.spiegel.de/flash/1177661_996_560_H264_1400.mp4

Reportage über “Das Dorf der Millionäre” für Der Spiegel

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03.02.2012
14.30 Uhr, Bamberg, Büro - Ich komme eben aus der Mittagspause vom Rondo. Wir standen in der Sonne bei unter Null und tranken Espresso. Jetzt muss ich mich wieder um die Steuererklärung kümmern.

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14.32 Uhr, Bamberg, Büro - Eine E-Mail von Der Spiegel-Bildredakteur Matthias Krug ist gekommen mit der Frage, ob ich am Dienstag und Mittwoch nächster Woche in Spanien in einem Dorf fotografieren könnte.

14.33 Uhr, Bamberg, Büro - Ich antworte, dass ich in Bamberg bin und bekomme sofort ein schlechtes Gewissen.

14.36 Uhr, Bamberg, Büro - Ich halte mein Gewissen nicht mehr aus und rufe den Redakteur in Hamburg an, um ihm meine Zusage zu geben. Im Geiste verschiebe ich meine Steuererklärung und es macht mir nichts aus. Auch mein bester Freund Franz meint, man müsse heutzutage flexibel sein und so buche ich schnell einen Flug mit einer Billigfluglinie.

14.32 Uhr, Bamberg, Büro - Der Tagesablauf ändert sich schlagartig: anstatt Einnahmen und Ausgaben für den Monat Januar zusammenzustellen, beginne ich, die Papiere wegzuräumen und fange an zu recherchieren. Ich stelle fest, dass mein Freund Samuel für die New York Times dasselbe Thema fotografiert hat, nämlich das Dorf Sodeto in Huesca, Aragon, das als das Millionen-Dorf bekannt geworden ist, weil alle im Lotte gewonnen haben. Alle ausser einem. Der Arme…

04.02.2012
10.30 Uhr, Bamberg, Büro - Nach lustigem Abend im Cafe Müller und am Stephansberg in der Raucherbar finde ich am Samstagmorgen meinen Autoschlüssel nicht mehr. Das passiert mir in letzter Zeit ständig. Immer, wenn mich das Reisefieber überkommt, verlege ich spontan meinen Kopf. Als ich ihn endlich wieder finde, habe ich eine Odysee hinter mir durch die Orte des gestrigen Abends. Allerdings heute wesentlich nüchterner.

12.00 Uhr, Bamberg, Büro - Skype-Konferenz mit meinem Fotografenkollegen Dirk Gebhardt zum Thema App. Man muss ja auch an morgen denken !

15.00 Uhr, Treppendorf - Beim Musikversandt Thomann erstehe ich ein externes Mikrofon für die 5D Mark II und muss darauf an der Abholung sogar nicht lange warten.

19.30 Uhr, Bamberg, Elternhaus - Ich schaue mit meinen Eltern Fussball. Leider ist die Laune spontan im Keller, als Dortmund meine sueddeutsche Lieblingsmannschaft als Tabellenführer ablöst.

06.02.2012

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09.30 Uhr, Bamberg, Bahnhof - Bahnfahrt Bamberg - Baden Baden. Leider hat aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse die Bahn 40 Minuten Verspätung, so dass ich den Bus zum Flughafen verpassen, was mich in letzter Instanz dazu zwingt, ein Taxi zu nehmen, um den Flieger zu erwischen.

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14.45 Uhr, Baden Airport - Komme rechtzeitig. Auch bleiben mir Probleme erspart, da mein Gepäck nicht mehr wiegt als erlaubt. Blöde Billigflieger !

17.30 Uhr, Girona Aeropuerto - Ich hole einen Leihwagen ab, der mich in die Stadt bringt. Dort packe ich Koffer um und bereite alles vor für die Reportage.

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07.02.2012
08.00 Uhr, Girona - Die Fahrt von Girona nach Sodeto, Huesca, zieht sich in die Länge. Spiegel-Redakteurin Nicola Adé ruft schon aufgeregt auf meinem Handy an und spornt mich zur Eile an. 2 Dosen Burn halten mich wach…

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12.00 Uhr, Sodeto, Das Millionen-Dorf - Nach der Ankunft treffe ich die Redakteurin Nicola und Übersetzerin Barbara in der Dorfkneipe. Vom Stress der Anfahrt zur Ruhe im Dorf ist ein kompletter Kontrast. Hier ist ansonsten gar nichts los, abgesehen von den beiden ambulanten Juwelieren mit ihrem gepanzerten Wagen.

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16.00 Uhr, Sodeto, Das Millionen-Dorf - Die beiden Damen verabschieden sich von mir und vom Millionendorf, um den Text zu schreiben und um nicht mehr den sexistischen Kommentaren der Kartenspieler in der Dorfbar ausgesetzt zu sein.
Ich versuche mein Glück damit, die Protagonisten der Geschichte ausfindig zu machen und zu fotografieren.

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18.00 Uhr, Sodeto, Das Millionen-Dorf - Nach nettem Gespräch mit der Bürgermeisterin Rosa über meinen Freund Samuel, der ja schon für die NY Times dort war, knipse ich den Ort vom Hügel aus in der Dämmerung. Es weht ein eisiger Wind.

19.45 Uhr, Huesca - Einchecken im Abba-Hotel in Huesca.

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08.02.2012
08.30 Uhr, Huesca, Abba Hotel - Ich freunde mich mit dem Frühstückskellner an, der mir einen extra Croissant spendiert und erzählt, dass er gestern 2 sehr nette deutsche Damen kennengelernt hat, die auch im Hotel waren. Ich denke mir, die Welt ist aber klein und erzähle ihm, dass ich die Damen auch kenne.

12.00 Uhr, Sodeto, Das Millionen-Dorf - Ich verbringe meinen Tag mit Arbeit und bin damit im Dorf der einzige. Alle anderen haben das ja auch nicht mehr nötig. Mein Hauptquartier richte ich in der Dorfbar ein, hier kann ich die Bilder auch gleich bearbeiten und versenden, was jetzt aus Hamburg von mir auch verlangt wird. Gut, dass es in Huesca Internet gibt !

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17.00 Uhr, Sodeto, Das Millionen-Dorf - Matthias Krug schreibt dauernd: “Now we talk” und meint damit wohl, dass alle Spiegelredakteure grade über meine Bilder lästern.

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17.30 Uhr, Sodeto, Das Millionen-Dorf - Matthias Krug erreicht mich am Handy und animiert mich, noch mehr zu arbeiten. Ich freue mich, ich arbeite gerne.

20.30 Uhr, Huesca, Abba Hotel - Erneutes Einchecken bei meinen Freunden im Hotel. Ich habe Glück, abends kommt Fussball im Internet und meine sueddeutsche Lieblingsmannschaft gewinnt gegen Stuttgart. Das feiere ich mit Durstlöschern aus der Minibar und einigen Sandwiches.

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09.02.2012
09.00 Uhr, Sodeto, Das Millionen-Dorf - Wenig los im Dorf. Da der Lichtblick! Ich fahre mit dem Brotverkäufer mit. Er hat selbst nicht im Lotto gewonnen und muss weiter von Haus zu Haus ziehen, um Baguettes anzupreisen. Er macht das schon seit 50 Jahren, sagt er. Und er weiss genau, wer wieviel gewonnen hat…Und ich verstehe erstmalig den Sinn hinter dem Satz: Eine Sache verkauft sich wie geschnitten Brot…

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12.00 Uhr, Sodeto, Das Millionen-Dorf - Anruf aus Hamburg mit der Frage, ob ich auch Video gedreht habe. Habe ich, sage ich. Also soll ich so schnell wie möglich heimfahren und die Videodaten verschicken, damit die ipad-Version von Spiegel multimdial werden kann. Ich füge mich und kaufe mir Burn, denn die Rückfahrt wird lang.

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19.30 Uhr, Girona - Mein technischer Assistent versendet die Video-Dateien komprimiert, während ich den Leihwagen zurückbringe, kaum dass ich wieder in Girona angekommen bin. Die Fahrt war lang.

Am Folgetag bekomme ich von der Spiegel-ipad-Redaktion den link zum Video. Die Geschichte wird Montag am Kiosk erscheinen.

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Trailer Partidillu

Kulturziel Spanien - Reisefotografie-Workshop zu Ostern

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Reisefotografie-Workshop zu Ostern in der Visum Fotoschule

Girona, 1-wöchiger Workshop in Spanien

Spektakuläre Osterbräuche und grandiose Landschaften bilden die Kulisse für den mehrtägigen Workshop mit Björn Göttlicher in Girona an der Costa Brava Spaniens.

Das Fotografieren auf Reisen wird immer populärer, doch bestimmte Regeln, Grundkenntnisse und Verhaltensweisen sollte man immer beachten, damit man von der Reise mit guten Erinnerungen zurückkommt und diese auch auf ansprechende Art präsentieren kann.
Die Reisefotografie hat eine lange Geschichte. Es ist interessant zu erfahren, wie das vor 100 Jahren war und was sich in Zeiten der Digitalkameras und sozialen Netzwerke alles verändert hat.
Ziel des Workshops ist es, dem Teilnehmer zu helfen, seine eigenen fotografischen Fähigkeiten zu verbessern und so auf der nächsten Reise noch tollere Impressionen mit nach Hause zu bringen.

Der mehrtägige Workshop mit dem professionellen Reisefotografen Björn Göttlicher vermittelt Geschichte und Theorie der Reisefotografie, praktisches Anwenden des Erlernten in der Gruppe, Verbesserungen und Korrektur im Kurs sowie Kennenlernen der Arbeitsweise eines Profis unterwegs mit Tipps und Tricks.
An der spanischen Costa Brava finden zwischen dem 04. April und dem 08. April verschiedene Events mit traditionell-religiösem Charakter statt, die zu den touristischen Highlights der Region Katalonien zählen. Darunter die Semana Santa-Prozessionen und Römer-Aufmärsche in Girona, der berühmte Totentanz „Dansa de la Mort“ in Verges und andere Passions-Darstellungen in der Umgebung von Girona.
Diese Events sollen der rote Faden des Workshops sein. Darüber hinaus beschäftigt sich der Kurs während der vier Tage mit Städtefotografie, mittelalterlichen Dörfern und Küstenlandschaften, um so einen Grossteil dessen, was die Reisefotografie ausmacht, kennenzulernen.
Die entstandenen Bilder werden gemeinsam editiert und besprochen, so dass am Ende des Workshops jeder Teilnehmer eine Reisereportage oder einen Reise-Essay präsentieren kann.

Verlauf der Veranstaltung:
Nach Begrüßung und Kennenlernen am Ankunftstag Erläuterung der kommenden Tage und erstes Begutachten mitgebrachter Bilder, sowie Vorstellen der Arbeit des Referenten.
Donnerstag, den 05. April: Theorie und Grundlagen der Reisefotografie, die eine Königsdiziplin der Fotografie ist, vereint sie doch die unterschiedlichsten Techniken wie Strassenfotografie, Stadtlandschaft, Reportage, Food oder Portait, bis Mittag. Am Nachmittag gemeinsame Ausflüge zu einem oder mehreren ausgewählten Zielen bis in die Dämmerung hinein, wobei der Referent begleitend teilnimmt. Nachts gegen 22h Besuch des Totentanzes „Dansa de la Mort“ in Verges.
Freitag den 06. April: gemeinsames Editieren und Begutachten der Bilder bis Mittag. Nachmittags eigenes Erkunden der mittelalterlichen Stadt Girona und Besuch der Römer-Prozession am Abend.
Samstag, 07. April: Theorie und Vortrag des Referenten. Es werden konkrete Reisefotografie-Projekte (diese Beispiele sind Dubai, Cote d´Azur und/oder der Jakobsweg) transparent dargestellt und Techniken aus dem Profibereich vermittelt. Nachmittags Besuch eines mittelaterlichen Marktes.
Am Sonntag Ausflug an die Costa Brava (Port de la Selva) und Wanderung an Steilfelsen entlang in einer der schönsten Gegenden Kataloniens. Nach dem Mittagessen an der Küste Rückkehr und gemeinsames Arbeiten an den Bildern.
Abschliessend erfolgt eine Präsentation der von den Teilnehmern gemachten Bilder unter Aufsicht des Referenten.
Zielgruppe: Der Kurs richtet sich an engagierte Amateure, Menschen mit Reiselust, Neugier und fotografischen Grundkenntnissen
Lernziele: Verstehen der Thematik „Fotografieren auf Reisen“. Erlernen unterschiedlicher Techniken anhand ausgewählter Beispiele der Grundlagen-Fotografie. Erkennen, dass es eine sehr große Bandbreite technischer Möglichkeiten gibt, um zu interessanteren Bildern zu gelangen. Transparentes Darstellen der alltäglichen Arbeit eines Reisefotografen
Datum:
04. bis 09. April 2012, Osterwoche / Semana Santa
Ort:
Girona, Costa Brava, Spanien
Der theoretische Teil des Kurses findet im Konferenzraum eines Hotels in Girona statt, das je nach Unterbringung der Kursteilnehmer als zentraler Treffpunkt festgelegt wird. Björn Göttlicher stellt einen Projektor für die Präsentationen zur Verfügung.
Jeden Tag trifft man sich je nach Art der zu besuchenden Veranstaltung und des geplanten Ausflugs, um gemeinsam loszufahren und gemeinsam wieder anzukommen.
Teilnahmegebühr:
590,00 Euro
Unterbringung und Anreise sind nicht im Leistungsumfang enthalten. Björn Göttlicher gibt aber gerne auf Anfrage Tipps und Vorschläge.
Teilnehmer:
6 bis 9 Teilnehmer
Anmerkungen:
Grundkenntnisse der Fotografie sollten vorhanden sein.
Mitzubringen sind:
Kamera, gegebenenfalls Spiegelreflex, verschiedene Wechseloptiken, Blitz, Stativ, Laptop, Übertragungskabel, evtl. externe Festplatte
Eigene Fotos zum Thema Reisefotografie, nicht weniger als 12, nicht mehr als 40
TELEFON
040.28 40 82-48
E-MAIL
mail@visum-fotoschule.de
POST
VISUM Fotoschule
Lübecker Straße 91
22087 Hamburg

Der Feuerstier von Medinaceli, Dokumentarfilm



Der Feuerstier von Medinaceli, Dokumentarfilm ( spanisch mit deutschen Untertiteln) von Björn Göttlicher, 2011

2011 ist in der spanischen Region Katalonien der Stierkampf abgeschafft worden. In der kleinen Gemeinde Medinaceli in Kastillien und Leon hingegen gibt es Bestrebungen, die lokale Stier-Fiesta zum UNESCO-Kulturgut erklären zu lassen.

Antropologe und Herausgeber Alberto de Jesús Rodríguez erklärt im Film folgendes:

Die Fiesta mit Stieren ist seit Jahrhunderten in der spanischen Kultur verankert. Sie wurde im Mittelmeerraum verbreitet durch die Römer.Und mit den Jahren nahmen die Menschen die Fiesta in ihren Besitz, weil es das einzige Spektakel war, wo ein Mensch sich mit einem wilden Tieren messen und ihm durch Intelligenz überlegen sein konnte. Seitdem hat sich der Stier in allen spanischen Provinzen ausgebreitet. Nicht überall sind dieselben Riten in den Festen erlaubt, das variiert von Provinz zu Provinz. Der Feuerstier ist erlaubt in der Comunidad Valenciana, in Katalonien, Aragón und ausnahmsweise in Medinaceli in Kastillien León.

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Die Tradition wurde beibehalten, obwohl es über die Jahre unzählige Verletzte und Tote gegeben hat. Tausende. Bis vor etwa 50 Jahren bedeutete ein Hornstoss noch den sicheren Tod oder den Verlust eines Körperteils durch Amputation. Mit Einführung des Penicillins sieht das heute anders aus.
In der Provinz Valencia lässt man im Jahr etwa 20.000 Stiere los, im ganzen Land sind es etwa 100.000, die das Volk regelrecht fordert und auch durch Steuern mit finanziert. Das berühmteste Fest Spaniens findet in Pamplona statt, Los San Fermines, wo Millionen Euros umgesetzt werden dank der Stierläufe, der encierros, die jeweils nur etwa 3 Minuten dauern.

Die Liebhaber des Stierfestes respektieren nichts mehr als den Stier selber, weil sie nicht wollen, dass dem Stier etwas zustösst. Es ist aber richtig, dass in der Vergangenheit auch hier Missbrauch getrieben wurde, weil das dem damaligen Zeitgeist entsprach.
Der Druck durch die Medien hat dazu beigetragen, die Tiere zu schützen. Ausser in der Fiesta von Tordesillas, wo der Stier in der Strasse den Tod findet, fügt man ihm nirgendwo ein Leid zu. Genauso unbeschadet wie er aufläuft, verlässt er auch die Arena.
Die Traditionen haben sich erhalten trotz aller Bestrebungen von Seiten der Politik oder der Kirche, sie abzuschaffen.

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Ein Beweis hierfür ist erstaunlicherweise Katalonien, wo man zwar mit grossem medialen Echo den Stierkampf abgeschafft hat, aber die lokalen Fiestas wurden nicht angerührt.
Es gibt Tausende von kleinen Festen in Spanien mit ebensovielen Unterschieden, die das Volk oft im Verborgenen am Leben erhält. Das ist antropologisch ein riesiger Schatz, von dem die Leute nichts wissen. Die Stierfeste sind weitgehend unbekannt. Wäre das hier Amerika, es wäre ein Riesenevent…
Wir sind im Besitz einer extrem reichen Kultur um den Stier, die in keiner Weise öffentlich repräsentiert wird.
Im Gegenteil, die Politiker schämen sich dafür. Sie sollten lieber stolz darauf sein !

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